Das TRABI Diskussionsforum ARCHIV |
|
Technik » Einlagerung gebrauchter Ersatzteile |
Autor | Thema: Einlagerung gebrauchter Ersatzteile |
Kuno
Beiträge: 31 |
Hallo zusammen! Besten Dank schonmal zu den ersten Antworten zu voriger Frage bezügl. Aufarbeitung gebrauchter Bremstrommeln. Bezüglich gebrauchter Ersatzteile habe ich noch eine Frage: Macht es Sinn, gebrauchte / ausgebaute Teile zur Lagerung bereits zu entrosten / aufzuarbeiten (also zu Grundieren und Lackieren)oder diese direkt nach Entfernung des groben Schmutzes gleich Einzulagern ? Wie verhält es sich mit der Korrosion beispielsweise bei Fahrwerksteilen, welche noch mit mehr oder weniger oberflächlichem Rostbefall trocken eingelagert werden ? Besten Dank für Eure Tips & Erfahrungen! Gruss Kuno |
Majo
Beiträge: 113 |
also ich bin vielleicht kein fachmann in solchen dingen aber ich denke schaden kann es nich wenn man teile vor der lagerung reinigt. wenn sie rostig sind ist es denk ich auch erforderlich sie zu reinigen und zu entrosten um sie vor weiterem rostbefall zu schützen . bitte korrigiert mich wenns nich so ist aber ich denk mal schon . MfG Majo |
Rex
Beiträge: 1.449 |
Entrosten brauchst du die gebrauchten Teile vor der Einlagerung nicht. Wenn du das Teil nämlich nie brauchst, hättest du es vergeblich mühevoll entrostet. Rost ist ja keine Infektionskrankheit, die alleine weiterfrißt. Nur, wenn die äußeren Bedingungen es erlauben. Die Entrostung kannste später vor dem Einbau immer noch machen. Es sei denn, du tummelst dich im kollektivebn Freizeitpark, dann kannst du sowas natürlich aus Spaß an der Freude machen. Wichtiger ist aber die Lagerung. Trocken sollte es schon unbedingt sein und Metallteile mit Öl einsprühen oder pinseln kann auch nicht schaden. |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
In meiner idealistischen Jugendzeit dachte ich auch mal, daß ich alles fein fit mache, einlagere und dann im Falle einer nötigen Reperatur nur ausm Regal nehme und unbesehen einbaue. Pustekuchen!!! Man schafft das nicht. Denn irgendwann waren es soviele Teile, daß es keinen Sinn mehr hatte, die alle aufzuarbeiten. Außerdem geht das mächtig ins Geld (Material, Sandstrahlarbeiten, Lack usw.) ohne daß man es hinterher auch sinnvoll verwendet. Leg das Zeug ins Regal und machs fit, wenns gebraucht wird. Das verlängert dann zwar die Reperaturzeit, ist aber sinnvoller und weniger aufwendig. Bei einigen Dingen, die Lagerschäden kriegen können, sollte man allerdings vorsorgen. Dazu gehören v.a. HBZ, RBZ, Gummizeug etc. |
Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
Wo ich persönlich was mache sind Chromteile. Innenseiten entrosten bis aufs gesunde Blech und 3-Schichtig mit Zinkfarbe einstreichen. Dann die Oberflächen sehr intensiv reinigen (zum Schluß mit Verdünnung entfetten). Dann poliere ich sie mit Elsterglanz auf Hochglanz und streiche sie mit säurefreiem Fett dünn und gleichmäßig ein (mit ein Lappen auftragen). Dann noch in eine alte Decke eingewickelt oder in ein altes Bettlaken und es kann nichts mehr passieren. Aber ein was ist bei der Lagerung auf alle Fälle nötig: reinigen und Gummis (Bremszylindermanschetten) in einem Luftdichten Glas aufbewahren. Und wenn das Zeug gereinigt ist, wird es einfacher "Mist" von guten Teilen zu trennen. |
Andre
Beiträge: 2.911 |
gerade das Einwickeln in Lappen oder Decken kann schon bei geringer Luftfeuchtigkeit über längere Zeitraum trotz Ölung den (Flugrost-)Tod bedeuten.. offen liegen lassen, gut lüften ist wesentlich besser |
601 Uncrowned
Beiträge: 4.632 |
Es soll Leute geben, die ihre Chromstoßstangen unterm Bett aufbewahren... Wichtig auch: bei schönem Wetter ordentlich das Lager durchlüften! |
|