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Trabiklatsch » EU-Verfassung ist tot |
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Autor | Thema: EU-Verfassung ist tot |
Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
Wow! Das ist ja jetzt richtig ausgeartet! Thema Werkbank: Ich will demnächst noch mal von vorn anfangen, das bedeutet neue Lehre machen (KFZ-Mechaniker). Währenddessen versuche ich noch mein Abi zu machen. Doof kann das ja wohl nicht sein, oder? Mich kotzt die Arroganz dieses Fischkoppes einfach nur noch an. Ich muß sagen, daß diese Art und Weise genau zu diesen "Mutti-Vati-Sponsored-Studys passt. Wenn ich dann auch noch ROT-GRÜN höre, könnte ich platzen!!! Was hat so eine KNALLTÜTE auf einer Trabi-Seite zu suchen?!? Ich jedenfalls bin ZUM GLÜCK nicht so eine Backpflaume. Mit 17- vielleicht sogar mit 14 war ich schon wesentlich weiter- auch ohne Stdium. Was den Kontakt zu Politikern angeht: Ich kann darauf verzichten- habe schon mal den Gerdie live erlebt. Der ist fast wie ein Großfürst: schlau quatschen, schlau gucken, doof sein. Warum streitet ihr euch über Entwicklungshilfe für Afrika? Die sehen doch in Afrika so wie so nur einen kleinen Bruchteil davon. Der große Anteil dieser Kohle verschwindet doch eh in Deutschland- wird in Mercedes-Benz-Autos und neuen Häusern auf Sylt und in München- ist doch damit wiederrum Entwicklungshilfe für Deutschland. Ach, wie währe die Welt grausam, wenn es nicht die Clique deutscher "Politiker" und die der Großkonzerne gäbe- dann müßten in den USA, in deutschen Konzernen und in deutschen Parteivorständen vielleicht noch die armen Menschen hungern... |
Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
Ach, und wenn dein Vater Rettungssanitäter ist, find ich das i.O.. Kann nicht jeder. Das sein Sohn aber so eine Backpflaume ist, na ja, nicht gut. Wenn du jetzt 18 bist, darfst du ja auch noch nach dem Sandmännchen vor die Tür- ooooder? |
Beppo
Beiträge: 12.828 |
Ich finde die von Deluxe vorgeschlagene "30-Minuten-Warte-Regelung" vor dem nächsten Posting gut. Also am besten mal probieren. Achso, ich persönlich habe - soweit ich weiss - nicht wirklich Feinde. Also bin ich jetzt ein: Danke, wenn das so ist, dann bin ich gern eins. |
Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
Juhu! Dann bin ich zum Glück nicht das einzige konformistische Arschloch! Wenn Deluxe meint, daß er auch eins ist, währe das doch Klasse! Machen wir dann einen Club auf (Konformistische IFA-Arschlöcher oder so)? |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
Ich bin mit großer Begeisterung und Leidenschaft ein konformistisches ARSCHLOCH!!!!! Yeeeeeeeeaaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhh!!!!!!!!!!!!! Doch halt, einen Feind habe ich ja: verfassungsknalltütli. Aber wir machen trotzdem einen Club auf, gell? So, und nun wieder zum Thema: Verfassungsgeigi hat meinen Vorschlag nicht gelesen oder nicht begriffen. Sonst hätte er nicht 6 Minuten danach weitergepostet. Das zeigt, daß er an einer sinnvollen Diskussion gar nicht interessiert ist. Ihm geht es nur darum, Recht zu behalten. Und dafür geht er (davon bin ich überzeugt) wenn nicht jetzt, dann doch in späterer Zukunft, auch über Leichen. Er ist gefährlich. Das weiß er und das gehört zu seinem Plan. Und indem wir hier über diesen Dummkopf (auch ich werde jetzt vielleicht mal etwas derber) diskutieren, geht ein Teil seines Planes auf. Er ist ein Volksschädling. Und ein primitiver dazu, sonst würde er sich nicht Beitrag für Beitrag dazu hinreißen lassen, mich (und andere) persönlich zu beleidigen und unflätig zu beschimpfen. "Arschloch" können wir alle sagen. Dafür ist nun wirklich keiner zu dumm. Offenbar sind aber gewisse Leute dumm genug, es nicht höflicher und anständiger zu können. Und das ist traurig. @verfassungsbeschmutzer: Und nun eine Idee von mir: Ihr entschuldigt bitte meinen Zynismus, aber ich kann mich da einfach nicht beherrschen. Vielleicht wird es besser, wenn auch ich älter werde... [Bearbeitet von Deluxe (11-01-2004 - 18:22)] |
das moss
Beiträge: 7.651 |
das wäre eine echte idee, es wäre mal interessant ob die Rhetorik- und Marketing-Schulungen gefruchtet haben...... ich bin momentan noch geteilter Meinung zu den Standpunkten, da ich schon das eine und das andere von jeder Seite befürworte...... aber das ein junger Mensch (strafrechtlich noch nicht mal volljährig) sich mit dem festen Ziel Politik losmacht ist entweder sehr engagiert oder an sich schon profilneurotisch...... genie und wahn liegen dicht beieinander.... Meine persönliche Meinung: @ Rene
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Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
Ich würde auch gern mal auf den Kleinen aufpassen. Ab in den Kofferraum meiner Trabi-Limousine und Deckel zu. Der sollte erst mal versuchen, wie das ist, so als normaler Prolet, der sich seine paar Knöppe selbst erarbeiten muß. Komm, melde dich mal wieder, du Held. |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
@porschekiller: Er ist momentan doch beim Neujahrsempfang der FDP. Da muß er Kontakte für spätere Aktivitäten knüpfen. Da hatter jetzt keine Zeit für uns konformistische Arschlöcher... |
Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
BLÄÄÄÄG!!! SCHREI!!! Warum? Ich kann nicht mehr! Tut mir leid, ich muß jetzt zu meinen Jungpionieren... |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
Ich habe da was gefunden. Quelle: Ostseezeitung vom 27. November 2003. Die für mich wichtigen Dinge habe ich mal fett gekennzeichnet.
quote:
[Bearbeitet von Deluxe (11-01-2004 - 19:57)] |
standard
Beiträge: 19.357 |
@Verfassungslos: Eigentlich wird´s mir langsam zu dumm!Es geht hier nicht um "Sozialneid", sondern darum, nicht (wie weiland die Pfaffen) Wasser zu predigen (bzw. per Gesetz zu verordnen)und Wein zu saufen. Genau dies aber tun augenscheinlich unsere "Vorsitzenden". - Du willst doch im Grunde gar keine Gegenargumente hören. Deine Meinung steht vielleicht so felsenfest, weil ein MdL o. MdB mit Dir verwandt oder oder mit Mutti und Vati befreundet ist - anders kann ich´s mir kaum denken. Meine Tageszeitung erscheint - wie gesagt - NICHT im Springer Verlag (aber das weißt Du ja scheinbar auch besser ) Dein Mitleid mit den gesundheitlich strapazierten Politprofis rührt mich , aber schau Dich mal ruhig um, wieviele zerrüttete bzw. geschiedene Ehen oder die Woche über getrennte Familien bzw. nervlich fertige oder kranke oder gar übergewichtige Leute (ja - auch dazu hat er die Politiker bemitleidet! )es im Arbeiter- und Angestelltenbereich gibt - dieser %uale Anteil dürfte sich auf ein vielfaches belaufen... Der Fernpendler bekommt - im Gegensatz zum Abgeordneten - seine Anreise zur Arbeit nicht gesponsort (lieber halbiert man die km-Pauschale) Ich hatte meinen ersten B.scheibenvorfall übrigens mit 30 - wird Dich aber weniger interessieren, als der von der bedauernswerten Frau Roth, da die ja im Gegensatz zu mir aufopferungsvoll arbeitet ... Es gebe noch viel zu sagen, richtig zu stellen und zu beantworten. Aber wie gesagt, ich bin´s leid. Es graut mich jedenfalls sehr bei der Vorstellung, daß ein Mensch -mit so einer Einstellung und "Lebenserfahrung" wie Du - möglicherweise eines Tages ernsthaft ein (evtl. sogar wichtiges?)politisches Amt bekleiden könnte - aaaarrrmes Deutschland! |
das moss
Beiträge: 7.651 |
spitzen-sprüche... ließt sich wie ein werbeplakat der cduspdsfdp ...... ich kanns nimmer hören... da wurde ja wieder was gaaaaanz neues und wichtiges gesagt....... warum rene solltest du es besser können??? Sorry, ich habe vergessen, du bist sehr gerne zu sozialkunde gegangen...... nach dem schönen Interview mit dem ehem. Organ der SED-Bezirksleitung ist mir endlich klar woran es in unserem Meckleburg , ok ok, meinetwegen auch Vorpommern inkl. Rügen ich bin froh das die Verantwortung endlich in die Hände von erfahrenen und verantwortungsgeprüften politikern gelegt wird..... immerhin mußte ich ( bzw. wir) seit 1990 auf einen solchen Macher warten...... PS: man verzeihe mir die leichte pseudo-Polemik aber ich kann nicht anders..... siehe auch Beitrag weiter oben...... |
Porschekiller
Beiträge: 2.220 |
Dann würde er aber wenigstens in die Deutsche Politiklandschaft passen. Ich rede jetzt nicht nur von Rot-Grün, sondern von allen. Mit dieser tollen Einstellung kommt er bestimmt weit- wenn er keine dummen Fragen stellt. War bei anderen Politis auch schon so- wer Fragen stellt, eigene Meinungen vorträgt und bestimmte Sachen hinterfragt, wird abgesägt (letztes Beispiel: der Homann). Die krassesten Beispiele liegen da schon 71 Jahre zurück, die jüngsten fast 15 Jahre. Traurig, wenn's das immer noch gibt. Aber Politiker mit US-Fernsteuerung können anscheinend nicht anders. |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
Es ist ein Jammer, daß gerade heute der FDP-Empfang ist. Ich hoffe aber, daß unser verfassungsvernichter spätestens morgen wieder etwas aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz zum Besten geben wird. GELLLLLLLLLLL???????? [Bearbeitet von Deluxe (11-01-2004 - 21:25)] |
das moss
Beiträge: 7.651 |
die DDR wurde nicht nur deswegen an die Wand gefahren weil das system Fehler hatte sondern weil sich politiker wirtschaftliches wissen angemaßt haben....... |
Verfassungsschuetzer
Beiträge: 154 |
@pwb "Na jetzt wirst du langsam, aber sicher zur Lachnummer. Wer soll das denn noch glauben, bitte sehr? Morgen sind 75% aller Brandenburger Homos, oder wie?!" Ach Junge, komm schon. Ich find die selber nicht sonderlich sympathisch. Aber was für einen Vorteil würde es mir bringen, was falsches zu behaupten? Was ich weiß, weiß ich halt. Ich kann dich nur immer wieder darauf hinweisen, dass ich ein paar mehr ParlamentarierInnen kenne als du. Und naturgemäß hab ich als Vorpommern besonders in Hamburg Leute, zu denen ich engen Kontakt habe. Und was bitte ist daran unlogisch? Niemand behauptet, dass darum 50% aller HamburgerInnen homosexuell seien. Aber was du wieder übersiehst ist, dass Regierungen vom Bürgermeister gebildet werden. Und der sucht nunmal die Leute unter seinen Verbündeten und in seinem Freundeskreis wenn es hochkommt. Und der ist nunmal bei Ole von Beust gekennzeichnet durch einen hohen Anteil an Homosexuellen. Und dass es auch einen schwulen Politiker in der Partei Rechtstaatlicher Offensive gibt, ist alles andere als ein Skandal. |
Verfassungsschuetzer
Beiträge: 154 |
Als erstes zu Porschekiller Das du mir US-Steuerung vorwirfst zeigt, dass ich zumindest einiges richtig mache und einiges richtige vertreten. Viele andere werfen mir nämlich latenten Antiamerikanismus vor. @standard @das moss Ach und Deluxe: "Volksschädling" Danke für das göbbelsche Vokabular!
[Bearbeitet von Verfassungsschuetzer (11-01-2004 - 22:41)] |
das moss
Beiträge: 7.651 |
andersrum gefragt, rene, definiere mir bitte mit eigenen Worten in 2-3 Sätzen den Begriff Politik. |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
@verfassungsschuetzer: Ich freue mich, daß ich schon wieder Recht hatte. Du kommst nicht nach Anklam. Es war SO klar. Zuerst übertreibst Du es maßlos, und dann bist Du sogar zu feige, dazu zu stehen und all den konformistischen Arschlöchern, Kotzbrocken, Lügnern usw. mal Auge in Auge gegenüber zu treten. Da hat der Kleine Muffensausen. Es ist SO typisch!!! Und wenn Du ganz ehrlich bist, wirst Du wisse, daß die Diskussion hier sehr ordentlich begonnen hat. Und zwar von beiden Seiten der Ansichten. Aber irgendwann fingst Du an persönlich zu werden, da brauchste Dich über entsprechende Reaktionen auch nicht zu wundern, gell? Nebenbei: mir ist es völlig egal, von wem ich erfahre, wer nun welcher Minderheit angehört. Ob das die Medien sind oder sonstwer. Aber Hamburg zeigt doch nur wieder, daß es den Minderheiten nur darum geht, Macht zu sichern. Wenn das nämlich stimmt, mit den 50% Schwulen bedeutet dies: [Bearbeitet von Deluxe (12-01-2004 - 09:32)] |
Verfassungsschuetzer
Beiträge: 154 |
@Deluxe Das war SO klar - ich hab mich für gewissen Dinge entschuldigt und anstatt das gleiche zu tun - haust du ordentlich auf die Pauke, aber genauso hab ich dich eingeschätzt.
Und, noch was zu deiner billigen Polemik - in Hamburg (übrigens ist der Senat überaus beliebt, allen voran der OB) wurde niemand nach seiner Sexualität ausgewählt, sondern nach einem Klüngel/Freundeskreis dem er angehört. Achja, noch zum Thema ich würde die Anonymität des Internets nutzen. Tu ich eben nicht - wer hat dir denn seinen Namen verraten? Du weißt wo ich wohne, wie ich aussehe, was ich mache, ja selbst welche Leistungskurse ich habe und welche sexuelle Orientierung. Ist dir das noch zu anonym? Der Anonyme bist eher du. [Bearbeitet von Verfassungsschuetzer (12-01-2004 - 14:12)] |
Deluxe
Beiträge: 14.007 |
verfassungsmensch: Erstens hast Du Dich mit keiner Silbe entschuldigt, sondern lediglich eingestanden, Mist gebaut zu haben. Und zweitens: |
ingo
Beiträge: 424 |
wenn ihr euch ml auf eure gemeinsamen punkte besinnen würdet, käme auch etwas zusammen: beide sauer auf die haltung polens, und den guido w. könnt ihr vermutlich auch nicht leiden. *g* mal ein kleines beispiel zur über- und unterrepräsentierung von gesellschaftsgruppen: fast jeder von uns ist mitglied irgendeiner randgruppe, ABER auch mitglied in einigen mehrheitsgruppen! ein großteil der politischen meinungsmache läuft so ab: gib deinen wählern das gefühl, zur mehrheit zu gehören und sag ihnen, welche minderheit an ihren problemen schuld ist. mit dieser methode kann man wunderbar soziale und gesellschaftliche zustände zementieren. die einzige minderheits/mehrheitsunterteilung, die ich für sinnvoll erachte, sind die der ausbeuter und ausgebeuteten. mfg ingo |
Verfassungsschuetzer
Beiträge: 154 |
@Deluxe Hiermit entschuldige ich mich noch einmal ausdrücklich für all das, was ich in der vorletzten Mail eingestanden habe. @Ingo Im folgenden poste ich mal zwei Artikel, die vor allem für Deluxe und pwb interessant sein sollten. Weil Schwule ja so bevorteilt werden... |
Verfassungsschuetzer
Beiträge: 154 |
Gay in Uganda Homosexuelle Handlungen können in Uganda mit "lebenslänglich" bestraft werden. Die Medien hetzen gegen jeden, der sich für Lesben und Schwule einsetzt. Doch mittlerweile regt sich Widerstand. "Immerhin leugnet man nicht länger, dass wir existieren", sagt Ssebudde Lule. Ein Besuch bei Aktivisten von MICHIEL VAN OOSTERHOUT Coming-out ist in Uganda ein sehr junges Phänomen. Bis in die späten Achtzigerjahre war Homosexualität ein Tabu in der Gesellschaft. Erst im Jahr 1999 trauten sich erste Schwulenaktivisten, offen für ihre Rechte einzutreten - eine absolute Neuheit für den afrikanischen Kontinent. Sie gründeten die Unterstützungsgruppe Right Companion. Doch die Anfänge waren für die Gruppe schwierig. Als die ugandische Presse im selben Jahr über eine angebliche Hochzeit von Homosexuellen in Wandegeya, einer Vorstadt der Hauptstadt Kampala, berichtete, trat Präsident Yoweri Museveni eine öffentliche Kampagne gegen Homosexuelle los. Er gab dem ihm unterstehenden Criminal Investigation Department (CID) Anweisung, Schwule ausfindig zu machen, sie festzunehmen und vor Gericht zu bringen. Die Arbeit des CID wurde durch die Bevölkerung tatkräftig unterstützt. Eine Initiative gegen Homosexuelle fing an, Treffpunkte von Schwulen zu ermitteln. Ihr Gründer, der Besitzer einer Medienfirma, präsentierte der Presse schnell erste Ergebnisse. Zwar stellte sich wenig später heraus, dass die vermeintliche Hochzeit gar nicht stattgefunden hatte, doch Musevenis Truppe wurde nicht gestoppt. Wenige Tage nachdem Museveni die Jagd auf Homosexuelle eröffnet hatte, verhaftete die CID drei Lesben und zwei Schwule; allesamt Mitglieder von Right Companion. Im Landesbericht 2002 von amnesty international ist die Verhaftung der Aktivisten erwähnt. Sie seien in Strafanstalten zur Befragung gebracht worden, dank einer alarmierten Schwulen- und Lesbenorganisation aus Kanada, die tausend Dollar Bestechungsgeld zur Verfügung stellte, jedoch wieder freigelassen worden. Aus Angst vor weiteren Übergriffen flüchteten die Verfolgten nach Südafrika. Alle fünf gaben später zu Protokoll, psychisch und physisch misshandelt worden zu sein. Eine Frau berichtete, dass sie von zwei Männern, die sie verhörten, vergewaltigt wurde. Ronald Lwabaayi, Mitglied von Right Companion, hatte wegen seiner Vorliebe für Männer in Kenia bereits zwei Monate in Einzelhaft verbracht. Nach seiner Entlassung kam er nach Uganda, wurde hier wieder verhaftet und mit Schwerstkriminellen eingesperrt. Dieses Mal war es Integrity-Canada, eine Gruppe anglikanischer Schwuler mit weltweiten Büros, die ebenfalls eintausend Dollar aufbrachten, damit Lwabaayi freikam. Vorfälle dieser Art sorgten unter Schwulen und Lesben für eine Atmosphäre der Angst und des Misstrauens. Sylvia Tamale, Menschenrechtsaktivistin und Juraprofessorin an der Makere-Universität in Kampala, ist eine wichtige Figur im Kampf um die Anerkennung von Homosexualität. In ihrem kleinen Büro auf dem Campus zeichnet sie ein scharfes Bild der gegenwärtigen Lage. Zu der Mitteilung von Ugandas Menschenrechtskommission (UHCR), dass Homosexuelle für ihre eigenen Rechte kämpfen müssten, schüttelt Tamale die Dreadlocks: "Wenn eine Menschenrechtsorganisation denkt, manche unterdrückte Menschen bedürften nicht ihres Schutzes, dann ist etwas grundlegend falsch." Laut Tamale liegt einer der Gründe für die Schwierigkeiten von Schwulen und Lesben, akzeptiert zu werden, im panafrikanischen Denken, wie es Präsident Museveni vertritt. "Homosexualität passt nicht zur romantisierten Darstellung der traditionellen afrikanischen Familie. In einer patriarchischen Gesellschaft, wo der Schwerpunkt einer sexuellen Beziehung auf einem dominanten Mann basiert, kann man verstehen, dass Homosexualität eine große Herausforderung darstellt." Homosexualität, so stelle es die Regierung dar, sei eine aus der westlichen Welt importierte Krankheit. "Importiert?" Sylvia Tamele hebt die Stimme. "Es besteht gar kein Zweifel, dass Homosexualität schon vor dem Kolonialismus oder sogar vor der Ankunft der Araber in Ostafrika existierte. Es ist lächerlich zu behaupten, die Praktiken seien durch westliche Staaten eingeführt worden. Was die Menschen nicht realisieren, ist, dass die Religion importiert ist. Nicht die Homosexualität!" Tamale lacht: "Während eines Commonwealth-Gipfels in Australien ging Museveni sogar so weit zu leugnen, dass es Homosexuelle in Uganda überhaupt gebe. Wie kann er das sagen, wenn doch Untersuchungen belegen, dass Homosexualität bestand, lange bevor die Weißen hier ankamen? Es gibt eine Studie des Soziologen Amania über die Kultur des Volkes der Ankole [Musevenis eigene Ethnie im Südwesten Ugandas; Anm. d. Red.]. Sie zeigt unter anderem, dass es Homosexualität schon vor dem Kolonialismus gab." Ein weiteres historisches Beispiel ist die pädophile Neigung zu Knaben, die ein König von Buganda Ende des 19. Jahrhunderts auslebte - Buganda, die historische Kernregion des heutigen Uganda, war damals eines der mächtigsten Königreiche Afrikas. Diese Knaben waren Pagen am Hofe von Mwanga II., eines Vorfahren des heute herrschenden Königs Mutebi II. Sylvia Tamale: "Die Geschichte dieser Pagen ist in ,The Uganda Holocaust' (1980) dokumentiert. Das Buch vertritt die These, dass diese Kinder (die heute als Märtyrer verehrt werden und vom Vatikan 1964 heilig gesprochen wurden) lebendig verbrannt wurden, weil sie sich gegen die sexuellen Annäherungen von Mwanga II. gewehrt hatten." Aber es gibt auch spektakuläre aktuelle Fälle: Ein inzwischen verstorbener Bruder von Mutebi II. hatte sich sogar geoutet. Inmitten des Restaurantgetriebes im Tourist Hotel in Kampala sitzt Ssebudde Lule, der Präsident der im Untergrund arbeitenden Schwulenorganisation Gala Uganda (Gay and Lesbian Alliance of Uganda). Es ist schwierig, ein Interview mit ihm zu bekommen. Immer wieder ändert er noch kurz vor dem zugesagten Treffen Termin und Treffpunkt. Auch er hat Angst vor Übergriffen. Seit der Freilassung Lwabaayis wurden zwar öffentlich keine weiteren Verurteilungen mehr bekannt, aber Verhaftungen gibt es weiterhin. Lule hat eine Ausgabe von Ugandas kontroversem Magazin Red Pepper mitgebracht. Er deutet auf eine Aufnahme von zwei nackten Frauen. "Da steht, dass diese Frauen Lesben sind. Aber das glaube ich nicht. Sich so darzustellen - das wäre doch Selbstmord. Jeder erkennt dich. Und wenn man sich schon outet, dann sicher nicht nackt." Lule hasst das Versteckspiel, zu dem er sich als Schwuler gezwungen sieht. "Viele sind Angsthasen. Aber das ist verständlich, denn immer noch können wir nach Artikel 140, 141 und 143 der Verfassung strafrechtlich verfolgt werden." Das Strafmaß für homosexuelle Handlungen beginnt bei fünf Jahren; die Höchststrafe ist lebenslänglich. Immerhin sechs Gruppen gibt es in Uganda, die sich für Homosexuellenbelange einsetzen. Treffen können sich die Aktivisten allerdings kaum, auch bei der Kommunikation via Internet ist Vorsicht geboten. "Es gibt immer noch viel zu viel Misstrauen", berichtet Lule. Eine Schlüsselrolle beim Schüren homophober Gefühle spielt Martin Ssempa, ein fundamentalistisch-christlicher Pfarrer. Sein Credo ist, dass mit der richtigen Therapie ein Homosexueller in einen Heterosexuellen umgewandelt werden könne. Doch innerhalb der Kirchen gibt es auch Andersdenkende. Nach der Verfolgung Lwabaayis wurde, in Zusammenarbeit mit Integrity-USA, Integrity-Uganda gegründet. Der pensionierte anglikanische Bischof Christopher Ssenyonjo wurde ihr Vorsitzender. Er gilt neben Sylvia Tamale als der einzige Prominente seines Landes, der sich für die Gleichberechtigung Homosexueller einsetzt. Ssenyonjo schätzt, dass davon rund 600.000 in Uganda leben. Gegner hat Ssenyonjo vor allem in seiner eigenen Kirche. Sie klagt den Bischof an, nur zu seinem persönlichen Vorteil Gay-Aktivist zu sein. Schwule zu verteidigen, sagt die Kirche, sei eine Garantie dafür, "jede Menge Spendengelder aus schwulenfreundlichen, westlichen Ländern zu bekommen". Ssenyonjo leidet unter Sanktionen: "Die Anglikanische Kirche Ugandas hat mein Einkommen gesperrt, mich ausgeschlossen. Mein Vorgesetzter Erzbischof Livingstone Nkoyoyo hat mir ein Predigtverbot erteilt." Doch Ssenyonjo betreibt weiter Seelsorge für Schwule und Lesben und feiert Sonntags in Privathäusern die Messe. Erst seit 1999 weicht die staatlich organisierte Verfolgung einer, wenn auch nicht besonders objektiven, Diskussion. In der größten Tageszeitung Ugandas, der staatseigenen New Vision, lassen sich nun regelmäßig Kolumnisten und Leser über Homosexuelle aus. Sylvia Tamale kennt solche Auseinandersetzungen in den Medien. Im Februar 2003 wurde sie selbst zur Zielscheibe homophober Berichterstattung. Tamale war damals Präsidentin eines Forums von Frauengruppen, das über einen Parlamentsantrag zur Gründung einer staatlichen Antidiskriminierungskommission diskutieren wollte. Nach einer Anhörung im Parlament warf ein Journalist die Frage auf, ob diese Frauengruppen sich auch für Lesben und Schwule einsetzen würden. Tamale entgegnete, Homosexuelle verdienten dieselben Rechte wie andere marginalisierte Gruppen der Gesellschaft. Ein Schrei des Entsetzens brach los. "Tagelang schrieb die Presse über kaum etwas anderes", erinnert sie sich. Tamale musste sich öffentlich verteidigen und Stellungnahmen abgeben, wurde zu unzähligen Talkshows und Interviews geladen. "Meistens musste ich dann mit Homophoben diskutieren", erinnert sie sich. "Jedes Mal, wenn ich das Radio anschaltete, machte mich jemand runter." Ein Mann schlug sogar vor, man solle sie auf den Marktplatz tragen und anzünden. Und doch gelingt Sylvia Tamale, allem eine positive Seite abzugewinnen: "Immerhin war es ein Fortschritt, dass so ein Thema überhaupt diskutiert wurde." Ein Anfang ist gemacht. Ein weiterer Fortschritt wäre es, wenn es gelänge, die Stimmen und Erfahrungen der Homosexuellen selbst in die Öffentlichkeit zu bringen. Aus dem Englischen von Judith Luig Michiel van Oosterhout lebt als freier Journalist in Uganda taz Magazin Nr. 7254 vom 10.1.2004, Seite III, 280 Zeilen (TAZ-Bericht), MICHIEL VAN OOSTERHOUT taz muss sein: Was ist Ihnen die Internetausgabe der taz wert?
In den meisten afrikanischen Ländern wird Homosexualität offiziell nicht toleriert. Im gesellschaftlichen Mainstream Afrikas gilt Homosexualität als "Krankheit der Weißen" und Teufelswerk. Erst vor wenigen Monaten führte der massive Widerstand afrikanischer Christen gegen die Ordination eines schwulen Bischofs in den USA zur Spaltung der weltweiten anglikanischen Kirche. Hintergrund ist der extreme Konservatismus der meisten afrikanischen Gesellschaften, in denen "private" Vorgänge innerhalb der Familie als tabu für die öffentliche Neugier gelten. Uganda ist demgegenüber relativ fortschrittlich, was die offene Diskussion von Sexualpraktiken oder Kampagnen gegen eheliche Gewalt und Kindesmissbrauch angeht. Ein Grund dafür ist, dass das Land seit den Achtzigerjahren Vorreiter bei der Aidsprävention ist. Damit gab Uganda als erstes Land Afrikas das Schweigen über Sexualität auf. Afrikaweites Aufsehen erregte im Mai 2002 Ugandas Vizepräsidentin Speciosa Kazibwe, als sie sich wegen häuslicher Gewalt von ihrem Mann trennte. Seitdem stehen Frauenrechte weit oben auf der politischen Agenda in Uganda. Doch bei Homosexualität endet die ugandische Offenheit. So hat Präsident Yoweri Museveni den Rückgang der HIV-Infektionsraten in seinem Land einmal darauf zurückgeführt, dass es in Uganda keine Schwulen gäbe. Artikel 140 des ugandischen Strafgesetzbuchs schreibt bis zu lebenslange Haft für "Geschlechtsverkehr gegen die natürliche Ordnung" vor, womit schwuler Sex gemeint ist. Der Versuch wird laut Artikel 141 mit bis zu sieben Jahren Haft bestraft. Auf "unanständige Akte" zwischen Männern, ob öffentlich oder privat, stehen bis zu fünf Jahre. Doch werden diese Paragrafen nach Angaben von Aktivisten selten angewandt. D.J. taz Magazin Nr. 7254 vom 10.1.2004, Seite III, 48 Zeilen (TAZ-Bericht), D.J. taz muss sein: Was ist Ihnen die Internetausgabe der taz wert? |
Verfassungsschuetzer
Beiträge: 154 |
Und hier unsere ach-so-tolerante Gesellschaft... Soziale Ängste verstärken Hass auf Minderheiten Fremde, Behinderte, Juden, Obdachlose, Homosexuelle - die Liste der Opfer deutscher Vorurteile ist lang Renate Oschlies |
ingo
Beiträge: 424 |
zur Lobbyarbeit: es ist eine tatsache, daß manche bevölkerungsgruppen ziemlich effektive lobbyarbeit machen. allen voran die unternehmensverbände, aber auch juden und schwule. wenn ihr meint, dass die deutsche politik zu wenig auf den durchschnittsdeutschen achtet, dann muss man eben auch gute lobbyarbeit machen. insofern ist doch der vorschlag zur gründung des clubs konformistischer arschlöcher gar nicht so blöd . zum lobbyismus braucht man entweder viel geld oder viel persönliches Engagement. unternehmen haben hauptsächlich geld, umweltverbände und andere eher Engagement und geld je nach sozialer stellung der mitglieder. da eure gruppe ja ungleich größer ist, wärt ihr bei gleichem engagement pro person auch viel stärker. und ich geh jetzt in deckung bevor der kampf um den reichstag beginnt. PS: ich hätte wirklich gerne ein anderes auto zum brennen genommen, aber es ist ja keins da. ingo |
Chris601
Beiträge: 9.390 |
Den Beitrag hier hab ich bisher immer links liegen gelassen, weil er mich eigentlich gar nicht interessiert.. Irgendwie is hier ja ein Kleinkrieg ausgebrochen, gegen unseren "Verfassungsschützer".. Dazu nur mal kurz meine Meinung.. @Verfassugnsschützer.. ist ja echt ziemlich gewagt, "in die Höhle des Löwen" zu kommen.. so, wie ich das mitbekommen hab, hast du hier keine wirklichen Sympatisanten.. (wie kommst du eigentlich hier ins Trabi-Forum? diese Frage wurde ja schonmal gestellt, aber ich hab keine AW gefunden..) Jetzt aber das, was mir bei den Suchergebnissen zu deinem Namen und bei deinen Äußerungen hier im Forum sauer aufstößt.. Das klingt alles bös' naiv! Sicher ist es gut, aus der Atomkraft auszusteigen, sicher brauch kein Land eine Armee, wenn keiner mehr Krieg führen will, usw.. sind ja alles löbliche Sachen.. hat aber GAR NICHT mit Realität zu tun (und nur wenig mit ernsthafter Politik).. Genaugenommen würde die MEHRZAHL der Deutschen (und ganz sicher auch einige AK-Gegner) der Abschaltung der AKWs in D wiedersprechen, wenn dadurch der Strom sofort ein dreifaches kosten würde.. (gut, das passiert trotzdem, nur heimlich und schleichend und da merkens weniger).. Sorry, ich bin sicher das Gegenteil von einem Grünen (homosexuellem) Atomkraftgegner .. Wie gesagt GRUNDLEGEND sind die meisten deiner Üerlegungen durchaus löblich, aber fernab der Realität und nur dann durchzusetzen, wenn man auf vieles gewohnte verzichten würde (billigen Strom, jeden Meter mit den Auto fahren usw.) und deshalb hüte ich mich auch davor, Grüne (nicht nur bei den Wahlen) zu unterstützen.. Zur Legalisierung von Hanf&Co., die ja auch du in deiner "Bewerbung" befürwortest, muss ich aber gegensprechen! Genaugenommen würde ich sogar für eine "Verbot" aller "richtigen" Drogen sprechen und mich sogar für eine wesentlich höhere Besteuerung der legalen Drogen (Alk, Tabak) aussprechen! Aber das zusätzliche Geld würde unsere jetztige Regierung (und auch sicher ihr grünen) sowieso nicht sinnvoll unterbringen können, sodaß ja sowieso nix anderes steuerlich gesenkt werden würde.. wie immer (also is das genauso naiv, wie deine Vorstellungen von einer besseren Welt) Ich hoffe, das war jetzt sachlich und "emotionsneutral" genug. ich betrachte dich nich als "Spinner", nur deine Denkweise eben als zu "naiv".. Freundschaft! |
Chris601
Beiträge: 9.390 |
Achso. Thema Sozialstaat: Da stimme ich dir fast ausnahmslos zu! ICH habe verstanden, daß in D keiner hungern muss, daß in D keiner auf der Straße leben muss, daß wir in D ein vernünfriges Gesundheitssystem haben (ein besseres hatten), daß Schulbildung umsonst ist usw. usw.. Das System funktioniert allerdings so gut, daß es auch oft ausgenutzt wird.. das in den griff zu bekommen is schwer.. Das Gesundheitssystem lässt aber nach (nicht erst seit der tollen Reform). Grundlegend war das auch wieder 'ne gute Idee. "Wir machen Sonderleistungen teurer und senken dadurch den Beitrag." sogar die 10 Eintrittsgeld waren prinzipiell 'ne gute Idee. (es gibt genug Schmarotzer, die sich bei nem (fiktiven) Schnupfen krankschreiben lassen, nur um nicht arbeiten zu gehen.. die überlegen es sich vielleicht jetzt nochmal anders.. Allerdings war das Ergebnis dieser Reform ja wohl 'n Schuss in den Ofen KEINERLEI Senkungen irgendwelcher kosten traten ein. statt einer Senkung, haben die meisten Kassen ihre Beiträge erhöht.. Außer zusätzlichen Kosten hat das ganze nichts gebracht.. und wer weiß, wo sich das Geld wiederfindet.. sicherlich sonstwo, nur nich im gesundheitswesen.. |
Polar
Beiträge: 242 |
@ Deluxe : zur Auswahl der Senatsmitglieder, hmm, ich wäre mit dieser "Stammtischparole" (die du aber ausdrücklich auch als solche gekennzeichnet hast) vorsichtig. Ich stelle jetzt die Behauptung auf, im Bundesland XYZ ist der Ministerpräsident heterosexuell, in der Landesregierung sind 60% der Mitglieder heterosexuell. Dann könnte ich ebenso behaupten : die Leute wurden wegen ihrer sexuellen Präferenz ausgewählt, und nicht wegen ihrer Eignung - oder? Klar, da muss ich Verfassungsschützer zustimmen, ich suche mir als Mitarbeiter in erster Linie Leute aus, die ich kenne und deren Arbeit ich kenne. Bin ich nun homosexuell und kenne viele Homosexuelle, dann wird ein großer Teil meines Bekanntenkreises aus dieser Umgebung stammen, und daher auch der Anteil an der Regierung höher sein. Bin ich heterosexuell und habe in erster Linie einen heterosexuellen Bekanntenkreis, dann wird der Anteil Heterosexueller meiner Mitarbeiter höher sein. Daher ist die These "ich bin schwul und nehme Schwule in mein Team" so nicht haltbar. [Bearbeitet von Polar (12-01-2004 - 17:11)] |
ingo
Beiträge: 424 |
@polar: die rechnung geht nicht auf, du kannst erst dann von einer solchen auswahl reden, wenn mehr als 95% hetero sind. ich weiss aber, was du damit sagen möchtest. im übrigen ist es meist so, dass man für posten, egal ob wirtschaft oder politik nicht die fähigsten leute nimmt, sondern die, die einem nahe stehen. zum beispiel kommen nur wenige studierte arbeiterkinder in die führungsetagen von konzernen, auch wenn sie fähig sind. da zählen eben gemeinsamkeiten wie gleiche clubs, gleiche bekannte gleiche kreise in der hochfinanz. |
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